Sonntag, 5. Mai 2013

Der Prototyp

Heute folgen die ersten Bilder der Box.
Der Blick in die kleine Halle
Wir haben vorgestern mit dem Einreissen der alten Beton-Futter-Tröge in der Halle begonnen -
und dementsprechend sieht's da auch gerade aus.

Der Raum teilt sich in fünf kleinere Buchten auf, die jeweils Stücke der Box beherbergen werden.



Der Regenspeicher
So soll sich im Fach hinten links ein kleines Fall-Kraftwerk befinden, dass das Regenwasser des Daches in einer Höhe von knapp 2 Metern sammelt und es dann später durch eine Mini-Turbine nach draussen entlässt und damit die Pflanzen bewässert.
Denkbar ist auch die Möglichkeit mit dem überschüssigen Strom der Solaranlage das Wasser durch einen weiteren Behälter wieder nach oben in die Tonne zu pumpen.
Das würde einen - sich nicht selbst entladenden - Energiespeicher ergeben.
Der Styroporschneider

Der erste Prototyp
In den letzten Tagen haben wir begonnen einen Prototypen für einen CNC-Styroporschneider zu entwickeln, mit dem es möglich sein wird ".stl" Dateien direkt vom PC zu modellieren.
Im Bild rechts kann man eben diesen erkennen.
Der Styroporblock wird später durch einen Draht oder einen Laser geschnitten und dann immer Stückweise gedreht.
Dazu aber im nächsten Eintrag mehr.
Der schneidende Draht ist zwischen den beiden senkrecht stehenden Hohl-Hölzern gespannt und lässt sich durch zwei Motoren nach oben und nach unten Bewegen.

Die beiden senkrechten Arme sind auf einem Brett verschraubt, dass sich durch eine dritte Gewindestange an einem Motor nach vorne und hinten bewegen lässt.
Im Bild kann man in der Mitte die sich drehende Gewindestange und an den Seiten zwei parallel verlaufende Führungsstangen erkennen, die dafür sorgen das der Aufbau sich flüssig von vorne nach hinten bewegt ohne zu verkeilen.


Um den Bewegungsvorgang verständlicher zu machen, haben wir das folgende Video vorbereitet, bei dem wird die Gewindestange durch einen Akkubohrer drehen und damit das Brett verschieben können.
In der kleinen Leiste über dem Brett befindet sich dabei eine kleine eingeklebte Mutter in der sich die Stange dreht.
video





Erkenntnisse zur Genauigkeit:
die Mutter sitzt passgenau auf der Gewindestange und lässt sich ohne die beiden gegeneinander zu verdrehen kein Stück bewegen. Die Stange wird später durch einen Schrittmotor mit einer Schrittzahl von "nur" 10 pro Umdrehung angesteuert.
Das Gewinde der Stange ist so fein, dass das Brett bei einer Umdrehung um ca 1mm verschoben wird. Deshalb ist es von dieser Seite her theoretisch Möglich mit einer Genauigkeit von einem zehntel Millimeter zu schneiden.
Solange wir aber noch am idealen Aufbau herumprobieren besteht das Gerüst des Styroporschneiders aus Holz, welches so streck und stauchbar ist, dass die obigen Berechnungen kaum Aussagekraft haben.

In den nächsten Tagen kümmern wir uns wohl erstmal um eine kleine Stromversorgung, da es Abends sobald die Sonne hinter dem Nachbargebäude verschwindet ziemlich schnell ziemlich dunkel ist.

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und die 3D-Box durch deine Kommentare mit.

Samstag, 4. Mai 2013

hello world.

Hey,
ich bin bin Abiturient am Berufsgymnasium
und möchte meine kommenden Ideen und Fortschritte durch diesen Blog mit anderen teilen.
Dies wird das erste Projekt sein, über das ich im Internet etwas veröffentliche;
habt also etwas Nachsicht und teilt eure Ideen und Vorschläge mit uns.

Zur Planung:

Vor einigen Tagen ist ein neues Projekt - die 3D-Box - angelaufen.
"3D-Box" ist dabei einfach der Name für die Fertigungsstätte um die es hier gehen wird.

In der Box sollen beliebige drei-dimensionale Objekte/Modelle verarbeitet werden.
Es wird dabei versucht die Gegenstände in 3D einzuscannen und ihre Oberflächen abzufotografieren, um möglichst exakte Abbilder abzuspeichern und diese später auf verschiedene Weisen wieder darstellen und ausgeben zu können.
Soviel zum erhofften Ziel.

Zur Umsetzung wurde ein kleines leerstehendes Gebäude von annähernd 50m² zur Verfügung gestellt. Die größten Probleme von diesem sind die leichte Baufälligkeit und die sich ergebende eingeschränkte Stromversorgung.

Was uns zu einem weiteren wichtigen Punkt kommen lässt.

Die 3D-Box wird bei der Verarbeitung von Modellen zwangsläufig Strom verbrauchen.
Und dieser Stromverbrauch soll möglichst durch regenerative Energiequellen wie Solarzellen oder Windräder gedeckt werden.
Natürlich bedeutet das mehr Aufwand, aber auch ein grünes und sauberes Projekt.

Zuguterletzt wird natürlich eine gewisse Modernität angestrebt. Mal sehen mit welchen interessanten und (unter Umständen nicht sonderlich) nützlichen Gadgets die 3D-Box im Laufe der Zeit ausgerüstet werden kann.

In den nächsten Tagen folgen einige Bilder und mehr Content zum Mitwirken für euch.
Wir freuen uns wenn ihr diesen Blog weiter verfolgt und eure Anregungen zur Box und zum Projekt postet.